Das Tourismusministerium (MINTUR) hat eine neue Initiative entwickelt, welche aufwirft, den religiösen Tourismus mittels einem Kurs über die Betreibung des religiösen Erbguts und des religiösen Tourismus in Lateinamerika und der Karibik anzutreiben, indem der Glaubenstourismus und der Kulturtourismus vereint werden, hauptsächlich den architektonischen und den patrimonialen Reichtum des Landes betonend.


Der Unterstaatssekretär für Touristische Entwicklung des Tourismusministeriums, Christian Mera, gab bekannt, dass derzeitig an der Stärkung des religiösen Tourismus in Form einer Strategie gearbeitet wird, um internationale Touristen anzulocken. Hierfür ist es unabdingbar mit der Verbesserung der Qualität des kulturellen und liturgischen Angebots als Ausgangspunkt zu beginnen. Der Besuch, den Papst Franziskus Ecuador im Juni 2015 abstattet, entspricht einer einmaligen Gelegenheit Ecuador weltweit als ein ausgezeichnetes, für diejenigen gedachtes Reiseziel zu fördern, die diese Tourismusart genießen.


Der Unterstaatssekretär Mera erwähnte auch, dass heutzutage Quito schon „religiösen Pass für die geistige Reiseroute” (Pasaporte religioso - Ruta de la Espiritualidad) zur Verfügung stellt. Es handelt sich dabei um ein touristisches Produkt, das in Quito während der Osterwoche verteilt wurde und Information über die wichtigsten Kirchen und Kloster der Stadt beinhaltete.


Der Kurs richtet sich an Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung, die im Tourismus-, Kultur- und Planungsbereich tätig sind; an Körperschaften, Einrichtungen und an Gesellschaften, die mit der Handhabung des religiösen Erbguts verbunden sind; und an Studenten (Hochschulniveau und Aufbaustudium) der Tourismuslaufbahn und damit verbundenen Studiengängen, sowie auch Geistes- bzw. Sozialwissenschaften und Ähnliches.

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