Von: Guillermo Morán  @gmorancad

 

Man muss auf einem Pferd sitzen und galoppieren, um zu merken, dass hier eine magische Verbindung entsteht. Einige Sekunden lang hat man den Eindruck, dass beide Körper, der des Menschen und der des, Pferdes miteinander verschmelzen, und dieser Moment macht das Reiten zu etwas ganz Besonderem.

 

Der Ritt begann um neun Uhr in Aloasí, in der Nähe des Zugbahnhofs gleichen Namens. Allein der Anblick dieser Umgebung versetzt in andere Zeiten zurück, mit den Bahnschwellen, den Schienen und im Hintergrund den Gehöften des Dorfes. Hier machte ich Bekanntschaft mit dem Pferd, das mich den Rest des Tages lang tragen würde. Sein Name Desafío (Herausforderung) schien mir adäquat für einen so unerfahrenen Reiter wie mich, der nur wenige Male in seinem Leben auf einem Pferd gesessen hat.

 

Der erste Teil der Strecke führte über Wege, die entlang der Eisenbahnschienen liefen. Der Himmel war leicht bewölkt, deswegen war die Sonne nicht zu, stark aber gleichzeitig verhinderten die Wolken den Blick auf einige der Vulkane in unserer Umgebung. Wir kamen durch eines der größten Viehzuchtgebiete Ecuadors, das Tal von Machachi. Es gab auch Felder, auf denen Quinoa, Kartoffeln, Zwiebeln und andere in der Region angebaute Kulturpflanzen wuchsen.

 

Die Landschaft veränderte sich drastisch bei dem ersten großen Anstieg auf einen der Hügel von Tres Marías. Der Weg war schmal und führte durch dichte Vegetation hindurch. Zwischen den Zweigen filterte sich manchmal die Sonne, und wir konnten aus immer größerer Höhe Teile des Tales sehen, durch das wir gekommen waren.

 

Der Schatten der Bäume war wohltuend. Als wir endlich den Gipfel einer der Hügel von Tres Marías erreichten, war es nach ein Uhr und wir hatten eine Höhe von ungefähr 3800 m ü. NN erklommen. Hier ruhten Reiter und Pferde aus, und umgeben von der einzigartigen Berglandschaft genossen wir ein willkommenes Mittagessen.

 

Auch Desafío merkte, dass es mir endlich gelang, meine Rolle als Reiter zu übernehmen. Der Abstieg war aufregend. Vor uns entfaltet sich der schöne Anblick des ganzen Tales mit dem Ort San Juan de Pastocalle und seiner Umgebung. Als wir endlich den Ort erreichten, schien bei unserem Ritt durch die kleinen Straßen die Sonne.

 

Für den vollständigen Bericht klicken Sie auf diese Schaltfläche, die zu der digitalen Zeitschrift über Abenteuersport führt.

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