Vom 27. bis zum 30. April 2015 war Quito Sitz der internationalen Konferenz für nachhaltigen Ökotourismus 2015 (Ecotourism and Sustainable Tourism Conference 2015 - ESTC). Das Itchimbía-Kulturzentrum konnte 381 ecuadorianische und aus 30 Ländern stammende ausländische Experten empfangen. Das Ziel: Debatten starten und zum Nachdenken motivieren; hauptsächlich in Bezug auf innovative Ideen und  Lösungen, die es ermöglichen werden, die Rolle des Tourismus zu bestärken, notwendige Vorkehrung und Maßnahme, um eine nachhaltige Zukunft errichten zu können.

 

Als Bestandteil einer dieser Begebenheiten fand am 26. April 2015 das regionale Treffen für Lateinamerika des globalen Ausschusses für nachhaltigen Tourismus (Global Sustainable Tourism Conference - GSTC) statt. Diese, aus Experten im Gebiet des nachhaltigen Tourismus gebildete Körperschaft errichtet, bearbeitet und verwaltet die Vorschriften, die innerhalb dieser Art Tourismusbetreibung gültig sind. Während diesem Treffen erhielt Ecuador eine Anerkennung, weil das Land die Kriterien der Nachhaltigkeit in der Tourismusbetreibung übernommen hat. Die Präsidentin des TIES, Kelly Bricker, erklärte, dass „dieses einem sehr positiven Zeichen enspricht. Ecuador ist ein Pionier in der Übernahme dieser Kriterien und ist Anführer dieser Aktionen in der Region und weltweit.”

 

Diese Begebenheit hat dazu beigetragen, Ecuador als ein biodiverses Land zu etablieren, das sich gegenüber dem Umweltschutz und der Erhaltung der Umwelt allgemein verpflichtet fühlt und das ein touristisches Angebot hoher Qualität vorschlägt. Außerdem haben die an diesem Treffen Teilnehmenden Gelegenheit dazu gehabt, persönlich Besuche abzustatten, in denen sie die wichtigsten von nationalen Reiseveranstaltern angebotenen nachhaltigen ökotouristischen Produkte kennen gelernt haben, hauptsächlich die am meisten diese Tatsache kennzeichnenden.

 

Sandra Naranjo, Tourismusministerin, sprach das Thema des Ökotourismus als wichtiger Leitfaden für die finanzielle Entwicklung der Regionen an. Dabei hob sie die Eigenschaften des Landes hervor, wie zum Beispiel die Tatsache, dass das Galapagos-Archipel und der Vulkan  Sangay Weltnaturerben sind, dass ein Fünftel des Landes geschützte Naturgebiete beherbergt und, dass die Hälfte der Vogelarten des Kontinents in diesem Land zu finden sind. Jeffery Parrish, Direktor für Erhaltung der Ressourcen, des Vorkommens und der Quellen des World Wide Life Fund for Nature (WWF), war der Hauptsprecher in Umweltthemen, da er über eine umfassende Erfahrung in Erhaltungsprojekten verfügt (das Himalaya-Gebirge, die Arktis und andere Winkel der Welt).

 

 

Weitere Informationen:www.ecotourismconference.org

 

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