Der zweite Tag der Konferenz ESTC 15, die im Kulturzentrum auf dem Itchimbía in Quito stattfand,stand unter dem Motto des Umweltschutzes und des nachhaltigen Tourismus. Die hier vereinten Fachleute der Tourismusbranche suchten nach Alternativen, bei denen Ökotourismus und Wirtschaftsentwicklung miteinander verküpft werden.

 

Dominic Hamilton, Vizeminister für Förderung im Tourismusministerium referierte in seiner Rede über das Marketing im Ökotourismus und im nachhaltigen Tourismus und unterstrich dabei die großartige Arbeit der Kampagne ALL YOU NEED IS ECUADOR, in der alle Elemente der touristischen Förderung des Landes zusammenspielen. So konnte Ecuador als erst-klassiges Reiseziel positioniert werden, was durch die Verleihung vieler Preise bewiesen ist.

 

Als Vortragender trat auch David Parra, Vizeminister für Management im Tourismusministerium, auf. Er sprach die Herausforderungen für den Ökotourismus in der Anden-Region an. Parra meinte, ein Reiseziel lernt man über die Geschichte, die Kultur und die Naturressourcen kennen und über das Bild, das sich der Einzelne vom entsprechenden Land macht.

 

Ein weiterer wichtiger Vortrag kam von Diego Abente, dem Vertreter der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS).Er unterstrich, wie wichtig der Tourismus bei der Schaffung von Arbeitsplätzen oder als Einnahmequelle und als Anreiz für Investitionen ist. Ein Land sollte nicht nur als Reiseziel vermarktet werden. Es sollten auch solche Elemente einbezogen werden, die touristische Betriebe entstehen lassen.

 

Der Vertreter des World Wild Foundation (WWF), Jeffrey Parish, hielt ebenfalls einen Vortrag über die Wichtigkeit der Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere und über Artenschutz. Viele Arten sind aufgrund der illegalen Jagd bedroht. Als Beispiel führte er Erfahrungen in Afrika auf, bei denen die Gemeinden und die Regierungen jetzt an einem einzigen Strang ziehen.͈ Wenn die Gemeinden wirtschaftliche Vorteile im Tourismus sehen, verstehen sie auch, das wildlebende Arten lebendig wertvoller sind als tot.”

 

Mit den Aussagen von Sergio Guerra, dem Generalkoordinator für Statistiken, der über das Informationssammlungsverfahren im Tourismusministerium zur politischen Entscheidungsfindung referierte, und den Aussagen von Carlos Chango, einem Mitarbeiter des Ministeriums, über die Wichtigkeit und die Stärkung des kommunalen Tourismus, endete der zweite Tag dieser Veranstaltung.

 

Die Vorträge der Veranstaltung ESTC 15 können von Interessenten bis zum 30. April eingesehen werden. Einschreiben kann man sich unter:http://bit.ly/1JaBmBN

 

Zusätzliche Informationen zu diesem Artikel erhalten Sie unter: http://bit.ly/1HSHvDZ

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