Die Tourismusministerin Sandra Naranjo ist am 5. Mai zur Eröffnung der „Minga de Turismo Comunitario”nach Ibarra gefahren. Die Veranstaltung fand im Auditorium der kommunalen Selbstverwaltung der Provinz Imbabura statt.

 

Die Gemeinden müssen lernen, bessere Dienstleistungen zu erbringen. Aus diesem Grund wurden sie zur „Minga de Turismo Comunitario” eingeladen, damit auch sie die Qualität als das Markenzeichen sehen. „Durch unsere Produkte und Dienstleistungen für Touristen werden wir der Welt zeigen, was Ecuador ist und kann” sagte die Ministerin, als sie über den Beitrag des Gemeindetourismus zur Entwicklung der ländlichen Gemeinden sprach; diese Gemeinden verfügen über natürliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten.

 

Die höchste Amtsträgerin des Tourismusministeriums präzisierte, dass der Tourismus jetzt schon die drittstärkste Einnahmequelle (abgesehen von den Erdöleinnahmen) in Ecuador ist. Es wird erwartet, dass diese Branche zum ersten Platz aufsteigt, denn täglich werden ca. 4 Mio US- Dollar daraus erwirtschaftet. Sie bezog sich auch auf den Preis, den Ecuador vor kurzem im Rahmen der Einhaltung der inländischen Managementrichtlinien für einen nachhaltigen Tourismus erhielt.

 

Die erste Minga Zonal de Turismo Comunitario” wird am 5. und 6. Mai in Ibarra stattfinden. Die Gemeinden erhalten dadurch technische Hilfe in Bereichen wie Fortbildung, Finanzierung und Promotion. Somit sollen die Kommunen zur Verbesserung ihrer Dienstleistungen motiviert werden, ihr touristisches Potential ausschöpfen und ihre Kompetenzen zugunsten des Tourismus in Ecuador einsetzen lernen. Dies erklärte Carlos Chango, Berater für kommunale Angelegenheiten im Tourismusministerium. Er lud gleichzeitig die Zentren für Gemeindetourismus in den Provinzen ein, gemeinsam an einem einzigen Strang zu ziehen.

 

Eugenio Naranjo, Koordinator dieser Zone im Tourismusministerium, erklärte, wie wichtig der „bewusste Tourismus“ ist, damit Ecuador zu einer globalen touristischen Macht heranwächst. „Ecuador hat tausende gute Gründe, um eine globale touristische Macht zu werden. Es ist äuβerst wichtig, dass jeder Einzelne das Land kennt, bei der touristischen Promotion mitmacht und den Touristen gleichzeitig das bestmögliche Erlebnis auf den Weg mitgibt”, so seine Worte.

 

An dieser Veranstaltung waren 200 Akteure der Tourismusbranche von Imbabura und aus anderen Gebieten in Ecuador beteiligt; aber auch andere wichtige Institutionen, die direkt mit der Entwicklung des Gemeindetourismus zu tun haben, kamen, u.a. das Institut für Volks- und Solidarwirtschaft (Instituto de Economía Popular y Solidaria / IEPS), das Ministerium für Industrien und Produktivität (MIPRO); das Umweltministerium (MAE); das Landwirtschafts-, Viehzucht-, Akuakultur- und Fischereiministerium (MAGAP); das Ministerium für Wirtschafts- und Sozialinklusion (MIES); der Nationale Rat für Volks- und Solidarfinanzen (Consejo Nacional de Finanzas Populares y Solidarias / CONAFIPS).

 

Die Spanierin, Ana García, hielt den Hauptvortrag über Gemeindetourismus und meinte, der Erfolg des Gemeindetourismus läge in der good governance der Gemeinden, die zuerst die Ziele klar vor Augen haben sollten, die der Gemeindetourismus anpeilt.

 

Am Mittwoch, den 06.05., wird ein Workshop durchgeführt, u.a. stehen folgende Themen an: Austausch unter den staatlichen Institutionen, Gemeinden und Start-ups; Finanzierungsmöglichkeiten für lokale Star-ups, Diskussionsforen unter den Gruppen. Viele Institutionen, u.a. MAE, MAGAP, MIPRO, IEPS und SEPS werden die Möglichkeit haben, ihre Aktivitäten im Bereich des Gemeindetourismus vorzustellen.

 

[1]Üblich in indigenen Gemeinden : Gemeinsames Arbeiten in der Gemeinde für einen kommunalen Zweck

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