Das Programm „Ecuador, ein Land mit Leistungsvermögen im Segment des Kongress-. Tagungs- und Veranstaltungstourismus”, unternahm am 29. Mai 2015 eine Eingewöhnungsreise, die als Ziel hatte, für das Land der „Mitte der Welt” zu werben und dieses als ideales Reiseziel für den Geschäftstourismus zu fördern bzw. vorzustellen.

 

Verschiedene Vertreter privater Unternehmen hatten die Gelegenheit die Reiseroute La Libertad innerhalb der Zugkreuzfahrt (Tren Crucero) entlang zu fahren. Der Zug fuhr in der Stadt Otavalo ab und die Endstation war Andrade Marín, dort gelegen, wo ehemalig die Textilfabrik Imbabura tätig war.

 

Die aufregende Fahrstrecke ermöglicht es den Besuchern herrliche Landschaften zu bewundern und kleinere Ortschaften wie Peguche, Cotacachi, Atuntaqui kennen zu lernen; jede für ihre Naturschätze aber auch für ihre kulturellen bzw. kulinarischen Traditionen und für ihr Kunsthandwerk und ihre jeweiligen Erzeugnisse (Leder- und Textilbereich) bekannt.

 

Nach Ankunft in der ehemaligen Textilfabrik Imbabura, konnten die Eingeladenen die Räume erkunden, mit denen die Gesamteinrichtung rechnet, wie zum Beispiel das imponierende Museum, das den Besuchern die Möglichkeit gibt, die Wichtigkeit der Textilindustrie der Stadt Atuntaqui zu verstehen, als das „Modezentrum Ecuadors” Dank ihrer Textilindustrie bekannt geworden. „Es handelt sich hierbei um einen außerordentlichen Ort, der es wert ist, besucht und ausgenützt zu werden”, erklärte Ivana Leone, stellvertretende Geschäftsführerin für organisatorische und innerbetriebliche Entwicklung der Corporación GPF.

 

Außer dem Museum, stehen verschiedene Räume zur Verfügung, die der Abwicklung und Durchführung von Workshops, Seminaren, Ausbildungen, Kongressen, Veranstaltungen, Foto-Shootings dienen; ein idealer Ort, um sich in einen Platz mit Leistungsfähigkeit im Sektor des Tagungs- und Veranstaltungstourismus zu verwandeln. Die Räumlichkeiten können von 10 bis 12 Personen angefangen bis zu einem Publikum von über 400 Personen (Auditorium) beherbergen.

 

„Die Initiative des Tourismusministeriums ist sehr gut. Meiner Ansicht nach entspricht es einer ausgezeichneten Idee unser Personal, Gäste oder Besucher in einen Ort wie diesen zu befördern (ehemalige Textilfabrik) anstatt sie in Hotelräumen unterzubringen, wie es üblich ist”, kommentierte Estefanía Rojas, Annalistin der Marke Cyzon der Firma Belcorp.

 

Die Unterstaatssekretärin für Märkte des Tourismusministeriums, Cristina Rivadeneira, teilte mit den Anwesenden die seitens der internationalen Vereinigung für Kongresse und Tagungen (Asociación Internacional de Congresos y Convenciones - ICCA) verbreitete Information, welche hervorhebt, dass Ecuador einem Prozentsatz von 36% internationaler Treffen in seiner entsprechenden Rangliste verzeichnet, wobei Quito diejenige Stadt ist, in der am meisten Treffen und sonstige Ereignisse dieser Art veranstaltet werden; dennoch zeigen mittlerweile Reiseziele wie Guayaquil, Cuenca und Imbabura ein hohes Leistungsvermögen in dieser Hinsicht und innerhalb dieser Aktivitäten.

 

An dem Ereignis nahmen die Vertreter des leitenden Organs der Stadt Quito (Buró de Quito), Ana Mariño; des leitenden Organs für Tagungen und Besucher von Guayaquil (Buró de Convenciones y visitantes de Guayaquil), Ana María Moreira; der den Tourismus fördernden Stiftung der Stadt Cuenca (Fundación de Turismo para Cuenca), Lina Enderica; und des leitenden Organs für Kongresse und Tagungen der Provinz Imbabura (Buró de Convenciones de Imbabura) Patsy Orozco, teil. Jede/r Vertreter/in seines/ihres jeweiligen Bereiches betonte in seinen/ihren Ansprachen die Gründe, die sie dazu veranlassen, die von ihnen vertretenen Reiseziele in Alternativen für den Kongress- und Tagungstourismus zu verwandeln.

 

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