ÖKOLODGES


Tausend Pflanzenarten und 1.320 Tierarten leben in dem 603.380 Hektar umfassenden Naturreservat Cuyabeno, das sich im nördlichen Teil der Provinz Sucumbíos befindet.


Der in Orellana gelegene Nationalpark Yasuní ist die Region mit der höchsten Artenvielfalt der Welt. Auf einem einzigen Hektar dieses Nationalparks gibt es mehr Baumarten als in ganz Nordamerika.


Säugetierarten, 560 Vogelarten und 63 Orchideenarten sind ein Beispiel für die Biodiversität des in Zamora Chinchipe und Loja, im Süden Ecuadors, gelegenen Nationalpark Podocarpus.



TAPIR LODGE

TAPIR LODGE

Fünfzehn Meter beträgt die Höhe der Türme Piraña und Ceiba, die Wohntürme der Tapir Lodge. Der alternative Wohnstil ist die wichtigste Besonderheit dieses Hotels im Naturreservat Cuyabeno, in der Provinz Sucumbíos. Der Amazonas-Regenwald ein Höhenerlebnis, intensiv und nah, direkt umgeben von singenden Vögeln. Außer den beiden Türmen gibt es eine weitere Unterbringungsmöglichkeit, den Bungalow, mit insgesamt 10 Räumen, unterteilt auf zwei Etagen. 8 Doppel- und 2 Vierbettzimmern, Wie in den Türmen Piraña und Ceiba besitzt auch der Bungalow Insektenschutzgitter an den Fenstern, um einerseits eine gute Belüftung zu ermöglichen und andererseits Insekten das Eindringen zu verwehren. Jedes Zimmer besitzt ein eigenes Bad mit Warmwasser. Der Piraña-Turm besitzt 4 Zimmer, die entweder als Einzel- oder Doppelzimmer fungieren. Jedes Zimmer liegt auf einem eigenen Stockwerk und bietet damit optimalen Schutz der Privatsphäre. Vom Balkon aus kann man Bromelien, Orchideen, Vögel und verschiedene Primatenarten beobachten. Der Ceiba-Turm seinerseits besitzt 8 Zimmer auf 4 Etagen.

CUYABENO LODGE

Die Cuyabeno-Lodge war das erste Hotel, das im Naturreservat Cuyabeno gebaut wurde. Seit 1988 wohnen die Gäste dort in sieben voneinander unabhängigen Cabañas (kleine Hütten) sowie dr ei Zimmer n auf einem Turm mit Blick auf die Baumkr onen des Regenwaldes. Unter anderen können folgende T ierarten beobachtet wer den: Flussdelfine, Tapire, Kaimane, Anakondas. Es können zwei Touren unter nommen wer den. Die erste T our dauert vier Tage und dr ei Über nachtungen, die zweite fünf T age und vier Übernachtungen. Beide umfassen eine Kanufahrt über die Gr oße Lagune, in der Schwarzkaimane und Hoatzine (auch Stinkvögel genannt) leben. In der Lagune ist es möglich zu schwimmen und spektakulär e Sonnenunter gänge zu genießen. Beide T ouren beinhalten die Beobachtung von V ögeln, Delfinen, Af fen und anderen Säugetier en, die in der Region heimisch sind. Auch Nachtführungen zur Insektenbeobachtung gehören zum Angebot des Hotels.

SIONA LODGE

Schildkröten, rosarote Amazonasdelfine, Anakondas und Schwarzkaimane zählen zu den Arten, von denen die Lagunen und Flüsse um die Siona Lodge bewohnt werden. Das Hotel liegt im Naturreservat Cuyabeno und bietet eine Kombination aus Wanderungen durch den Primärwald, Bootsfahrten auf den Schwarzwasser-Lagunen und Besuche des indigenen Volks der Siona, in Puerto Bolívar, am Ufer des Río Cuyabeno gelegen, wie andere Gemeinschaften des Gebiets. Dort erklärt der Schamane des Ortes die religiösen Bräuche und das uralte medizinische Wissen der Gemeinschaft, das seit jeher von Generation zu Generation weitergegeben wird. Der Urwald liegt nur wenige Minuten vom Hotel entfernt und bildet ein Ökosystem, das ideal ist zur Beobachtung von Kapuziner-, Brüll-, Spinnenaffen und Faultieren, aber auch Vogelarten wie Tukanen, Tangaras, Harpyien und Aras.

NAPO WILDLIFE CENTER

Das Napo Wildlife Center (NWC) gilt als die luxuriöseste Ökolodge des Amazonasgebietes von Ecuador. Sie liegt an der Lagune Añangucocha, im indigenen Reservat des Kichwa-Añangu-Volkes, in dessen Besitzt sich die 21000 Hektar Amazonas- Regenwald sich befinden. Es befindet sich im Yasuní- Nationalpark. Von El Coca, Orellana, aus reist man mit dem Motorkanu zwei Stunden lang auf dem Rio Napo bis zur Einfahrt des Schwarzwasser-Kanals der Añangu-Gemeinschaft, wo die Gäste auf Ruderboote umsteigen. Während des Aufenthaltes dort gibt es die Möglichkeit einer ganzen Reihe von Aktivitäten, wobei der Aufstieg zum Beobachtungsturm des Blätterdachs bzw. der obersten ökologischen Schicht des Regenwaldes als Hauptattraktion herausragt. Der Turm besitzt eine Höhe von 40 Metern und ist an einen Baum gebaut. Zu den zu beobachtenden Tieren gehören Brüll- und Kapuzineraffen, Faultiere, Harpyien, Tukane und Tangaras. Das NWC verfügt über 16 Zimmer, Restaurant und Bar. Es gibt zwei mögliche Touren: 5 Tage, 4 Übernachtungen bzw. 4 Tage, 3 Übernachtungen.

SACHA LODGE

Tukane, Harpyien, Eisvögel und Spechte sind einige der Arten, die die Natur-Guides der Sacha Lodge den Besuchern des 2023 Hektar großen Ökoreservats zeigen. Das Hotel liegt in der Provinz Sucumbíos, am nördlichen Rand des Rio Napo. Darüber führt in 30 m Höhe eine 275 m lange Hängebrücke zwischen zwei am Boden verankerten Metalltürmen.
 
Sowohl von der Hängebrücke selbst als auch von den Plattformen der Türme kann man Brüllaffen, Spinnenaffen und Harpyien beobachten. Eine weitere Attraktion ist ein 43 m hoher Holzturm, der um einen Kapokbaum gebaut wurde, und eine Plattform für die Beobachtung von Vögeln, Säugetieren, Insekten, Epiphyten und der Regenwald-Landschaft bietet. Angebotene Touren: 4 Tage, 3 Übernachtungen bzw. 5 Tage, 4 Übernachtungen. Das Hotel besitzt 26 Zimmer, ein internationales Restaurant und eine Bar.
 

SANI LODGE

An der Lagune Challuacocha liegt die Sani Lodge, ein Ökohotel innerhalb eines 42 000 Hektar großen Regenwald-Korridors zwischen dem Naturreservat Cuyabeno im Norden und dem Yasuní-Nationalpark im Süden. Hier wachsen 1500 Baumarten, es gibt 567 Vogel-, 162 Reptil- und Amphibien- und 173 Säugetierarten. Auf den Wanderungen durch den Regenwald begegnet man bis zu 13 Primatenarten, brasilianischen Tapiren, zwei Arten von Nabelschweinen, Harpyien, Schwarzkaimanen und Rundschwanzseekühen, Unter anderem können Vogelarten wie Tukane, Aras und Papageien beobachtet werden. Das Hotel kann bis zu 40 Personen aufnehmen (in kleinen Cabañas-Hütten) und verfügt über 10 Zimmer und 4 kleine Hütten für Familien. Alle Cabañas verfügen über ein eigenes Bad und elektrischen Strom aus Solarpanelen. Sani Lodge bietet ein Komplettpaket für 4 Tage, 3 Übernachtungen. Es gibt einen Beobachtungsturm für Vögel und Tiere des Regenwaldes.

LA SELVA AMAZON ECOLODGE & SPA

25 Jahre Erfahrung machen aus der La-Selva-Amazonas-Ökolodge ein bewährtes Hotel für Touristen aus aller Welt. Es liegt am Ufer der Lagune Garzacocha, zwei Bootstunden entfernt von El Coca, in der Provinz Orellana. La Selva bietet Touren für alle Geschmäcker und Interessen, mit Paketen für 5 Tage, 4 Übernachtungen und 4 Tage, 3 Übernachtungen, die Besuche am Aussichtsturm, an der Papageienlecke und in der örtlichen indigenen Gemeinschaft ebenso einschließen wie Ausflüge auf der Lagune Garzacocha und Aktivitäten rund um das Hotel. Das Gebiet von La Selva gilt als einer der besten Orte für die Vogelbeobachtung, da diese sich in einer privilegierten Umgebung im Norden des Yasuní-Nationalparks, einer der artenreichsten Orte unseres Planeten, befindet. Es gibt eine Tour für die Vogelbeobachtung, die früh morgens um 4.00 Uhr beginnt.

KAPAWI ECOLODGE

In der Nähe der Grenze zwischen Ecuador und Peru sowie dem Zusammenfluss des Rio Pastaza mit dem Rio Capahuari (einem kleineren Nebefluss des Amazonas in Peru) befindet sich die Kapawi-Ökolodge, inmitten eines fast zwei Millionen Hektar großen Territoriums des Achuar- Volkes. Zum Hotel gelangt man auf dem Luftweg von Shell, Provinz Pastaza, aus. Dieser Teil des Amazonas ist sehr abgelegen, weit entfernt von Bevölkerungszentren. Es handelt sich dabei um ein gut erhaltenes Gebiet des westlichen Amazonasbeckens, die von Entwaldung und der Gewinnung von nicht erneuerbaren Ressourcen vollkommen geschützt wurde. Das wichtigste dieses von den Achuar verwalteten Hotels angebotene Paket ist Experiencia Kapawi. Das Programm hat eine Dauer von 4 Tagen, 3 Übernachtungen.
 
Von Quito gelangt man zum Hotel auf dem Landweg bis Shell, in der Provinz Pastaza. Dort besteigen die Besucher ein Kleinflugzeug, das sie zur Kapawi-Gemeinschaft bringt. Um schließlich das Hotel zu erreichen, steht noch eine 30-minütige Kanufahrt an. Kapawi bietet geräumige, nachhaltige, gut gelüftete, aus Stroh gefertigte Cabaña- Hütten. Jede ist mit eigenem Bad, Schlafraum, Warmwasser und Moskitonetzen ausgestattet. Es gibt ein Restaurant, das Achuar-Küche serviert.

SIMPSON LODGE

In 2500 m Höhe liegt Casa Simpson Lodge, im Tapichalaca-Reservat, in Zamora Chinchipe gelegen. Das Reservat gehört der Jocotoco-Stiftung. Das Hotel liegt in der Nähe der östlichen Ausläufer der Anden, am Fuße des Tapichalaca-Berges, und kann über die Landstraße Loja-Vilcabamba- Zumba erreicht werden. Das Hotel befindet sich in der Nähe eines Teils des Podocarpus-Nationalparks. Die Lodge umgeben mehrere Pfade durch den Nebelwald von Zamora Chinchipe, im Gebiet der östlichen Ausläufer der Anden. In fünf Zimmern des Hauptgebäudes und einer eigenen Cabaña- Hütte mit zwei Doppelzimmern können dort bis zu 15 Personen wohnen. Besonders zu erwähnen der Jocotoco-Pfad, mit einer Wanderstrecke von 2 Kilometern und einer Dauer von zwei Stunden. Dort kann die Grallaria ridgelyi, die besondere Vogelart der Region, beobachten.

TAPICHALACA AND PODOCARPUS NATIONAL PARK

Das erste, im September 1998 von der Jocotoco-Stiftung mit dem Ziel des Schutzes der Grallaria Ridgelyi, einer endemischen Vogelart, ins Leben gerufene Reservat. Seit dem Jahr 2010 umfasst das Reservat eine Fläche von 3500 Hektar. Diese Vogelart wurde im November 1997 von Dr. Robert Ridgely entdeckt, als er Vogelstimmen aufnahm und plötzlich einen sehr sonderbares Geräusch vernehmen konnte. Es handelte sich um die Entdeckung der Jocotoco antpitta (auch Grallaria ridgelyi), die wir Dr. Ridgey und dem ecuadorianischen Ornithologen zu verdanken haben. Der Park wurde 1983 auf einer Fläche von 144993 Hektar angelegt. Er liegt zwischen 990 m und an seinem höchsten Punkt 3600 m über dem Meeresspiegel. In dieser Paramo-Landschaft gibt es Gletscherseen, die mehrere Wassereinzugsgebiete entstehen ließen.
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