uf den Spuren der Schokolade: Amazonasgebiet


Im Amazonasgebiet werden Routen zum Kennenlernen des Kakaoanbaus und der Weiterverarbeitung von Edelkakao vor allem in den Provinzen Napo, Orellana und Sucumbíos angeboten. Lokale Organisationen haben hier bedeutende agrotouristische Projekte entwickelt.


Termas Papallacta: Nur 67 km von Quito entfernt und in der Provinz Napo gelegen, bietet das Thermalbad von Papallacta komfortable Unterkünfte und einen touristischen Komplex, der sich durch seine Thermalwasserbecken und die hier möglichen Spa-Behandlungen auszeichnet. Sei es aus kosmetischen Gründen, medizinischen oder einfach zur Entspannung, die Massagen mit Schokolade gehören hier zu den beliebtesten. 


Cotococha Lodge: Diese Lodge liegt im Gebiet des oberen Napo, am Straßenkilometer 17 auf der Strecke Tena - Ahuano. Dank ihrer strategischen Lage kann die Lodge Touren zu spektakulären Wasserfällen, Flüssen, Landschaften und in tropische Feuchtwälder anbieten. Auch von lokalen Experten geführte Besichtigungen zum Kennenlernen überlieferter Formen der Kakaoproduktion und der handwerklichen Herstellung köstlicher Schokolade sind möglich.


Hakuna Matata: Die von dieser Lodge angebotene Schokoladentour bietet einen umfangreichen Einblick in die handwerkliche Verarbeitung des ecuadorianischen Kakaos, seines Aromas, seines Geschmacks und der mit ihm verbundenen Traditionen. Bequeme Räumlichkeiten verschmelzen
harmonisch mit der Umgebung. Sie liegt am Ufer des Flusses Inchillaqui, nahe der Stadt Tena. Es werden auch Expeditionen in den Urwald angeboten, Fahrten mit dem Kanu und Besuch lokaler Gemeinschaften.


Yachana Lodge: Die Yachana Lodge bietet die faszinierende Möglichkeit, schöne Kakaoplantagen kennenzulernen, die Kakaobohnen selbst weiterzuverarbeiten und eigenhändig Schokolade
herzustellen. Dabei erfahren die Besucher auch über die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung, die dieses Produkt für die Gemeinschaften besitzt. Die Yachana Lodge liegt am Ufer des Flusses Napo, in der Nähe des Dorfes Puerto Rico.

INFO: Kakao gibt es im ecuadorianischen Amazonasgebiet schon seit 5000 Jahren. Er begleitete Verstorbene als Grabbeigabe auf ihrem Weg ins Jenseits. Der Archäologe Francisco Valdez entdeckte, dass in der Gemeinschaft von Palanda die Zubereitung von Kakaogetränken schon zweitausend Jahre vor dem Anbau dieser Pflanze durch die Azteken üblich war.

 
 

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