Schokoladenroute: Pazifikküste


Die wichtigsten Kakaoanbau-Provinzen an der ecuadorianischen Küste sind Esmeraldas, Manabí, Los Ríos, Guayas, El Oro und Santo Domingo de los Tsáchilas. Hier stellen wir Ihnen einige der für einen Besuch interessantesten Orte vor.


Hacienda Cañas: Das Ausmaß seiner landwirtschaftlichen Produktion macht dieses Landgut für Besucher besonders interessant. Es liegt im Kanton Naranjal, in der Provinz Guayas und umfasst ungefähr 340 Hektar Kakaoanbaufläche. Zu den hier angebotenen Aktivitäten gehören Besichtigungen des Kakaomuseums, der Plantagen und Verpackungsanlagen, Reitausflüge, lokale Gastronomie und selbstverständlich der kulturelle Kontakt mit den lokalen ländlichen Gemeinschaften.

 

El Señor de los Caballos: Diese auch als Landhotel funktionierende geschichtsträchtige Hazienda liegt im Kanton Vinces in
der Provinz Los Ríos. In dem agrotouristischen Park der Hazienda gibt es Führungen durch die Produktionsbereiche, in denen man einen Einblick in die Verarbeitung erhält und auf Kakao basierende Nahrungsmittel und Getränke kennenlernt. Ein Spa bietet unter anderem auch Behandlungen mit Schokolade an.



Rancho Grande: Diese ist eine der wichtigsten und traditionellsten Haziendas der Provinz Los Ríos. Hier wurden organische Produktionssysteme implementiert, die es ermöglichen hochwertigen Kakao zu erzeugen. Eindrucksvolle Landschaften und Aktivitäten, mit denen Besucher in die Welt der Landwirtschaft und in die Produktion von Arriba- Kakao eingeführt werden, runden den Besuch ab.



Parque Histórico: Der Historische Park wurde in der Absicht geschaffen, die Kultur und Bräuche der ecuadorianischen Pazifikküste lebendig zu erhalten. Er befindet sich in Guayaquil, der größten Stadt des ganzen Landes. Es gibt die Möglichkeit
die „Casa Campesina“ zu besichtigen, das Bauernhaus, das Besuchern einen Einblick in das tägliche Leben während der Zeit des Kakaobooms gestattet. In der „Casa Hazienda“ kann man die Trocknungs- und Lagerungsbereiche des Kakaos sehen, der zur Zeit des Booms auch als „pepa deoro“, goldene Bohne, bezeichnet wurde.


INFO: Im Historischen Park soll ein Kakaomuseum eröffnet werden. In den verschiedenen thematischen Ausstellungsräumen haben Besucher die Möglichkeit, den ecuadorianischen Kakao und die aus ihm entwickelten Produkte zu sehen, zu riechen, zu fühlen und zu schmecken. Das Projekt sieht auch den Bau eines Hotels vor, von Läden und Verkostungsstellen.

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